Zypern: Parlament debattiert Einschränkungen für Immobilienkäufe durch Nicht-EU-Bürger
Parlament und Regierung arbeiten in Zypern gemeinsam an Änderungen des Grundgesetzes, um den Erwerb von Immobilien durch ausländische Staatsangehörige zu beschränken; laut Cyprus Mail bezieht sich der Begriff auf Nicht-EU-Bürger. Ein Abgeordneter der Akel erklärte im Parlament, Ausländer machten inzwischen die Hälfte aller Immobilienverkäufe aus. Derselbe Abgeordnete bezeichnete dies als Frage der nationalen Sicherheit, da Ausländer Land nahe sensibler Standorte wie der Waffenstillstandslinie, Militäranlagen, Flughäfen und Häfen erwürben, und behauptete, die Käufe würden lokale Käufer aus dem Markt drängen – eine Sicht, die andere teilen. Innenminister Constantinos Ioannou wurde zu der Frage befragt.
Verbindliche Beschränkungen für den Immobilienerwerb durch Nicht-EU-Bürger gibt es noch nicht – sie werden derzeit erst als Gesetzesänderung vorbereitet. Wer als Nicht-EU-Bürger auf Zypern kaufen will, sollte den Stand des Verfahrens im Parlament verfolgen.