IWF senkt Zypern-Wachstumsprognose 2026 auf 2,9 Prozent
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum Zyperns 2026 von 3,0 auf 2,9 Prozent gesenkt und die Erwartung für 2027 von 3,0 auf 3,2 Prozent angehoben. Laut dem am Dienstag veröffentlichten World Economic Outlook erwartet der IWF für Zypern 2026 eine Inflation von 3,7 Prozent, die 2027 auf 1,9 Prozent fallen soll – höher als im April-Bericht 2026 mit 2,6 und 1,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit soll 2026 auf 4 Prozent sinken (vorherige Schätzung 4,6 Prozent) und 2027 auf 4,4 Prozent steigen. Das Finanzministerium rechnet dagegen mit 3,1 Prozent Wachstum 2026 und 2,9 Prozent 2027, wie Finanzminister Makis Keravnos am 12. Oktober im Entwurf des Staatshaushalts 2027 vorlegte.
Die Haushaltsplanung 2027 stützt sich auf 3,1 Prozent Wachstum, während der IWF nur 2,9 Prozent für 2026 erwartet – bei schwächerem Wachstum und höherer Inflation von 3,7 Prozent könnten die veranschlagten Einnahmen geringer ausfallen als geplant.