Neugeborenes nach Legionellenbefund in Nicosiaer Privatklinik weiter kritisch – Betrieb ausgesetzt
Ein Neugeborenes, bei dem eine Legionellose diagnostiziert wurde, liegt weiterhin kritisch und an ein Beatmungsgerät angeschlossen auf der neonatologischen Intensivstation des Makarios-Krankenhauses. Das Kind kam in einer privaten Klinik in Nicosia zur Welt, deren Betrieb inzwischen vorläufig ausgesetzt ist: Vorläufige Ergebnisse von Proben, die nach der Diagnose entnommen wurden, zeigten laut Gesundheitsministerium Legionella pneumophila in Teilen des Wasserversorgungsnetzes der Klinik. Die Aussetzung bleibt bestehen, bis weitere Tests abgeschlossen und deren Ergebnisse bewertet sind; die Neugeborenen der Klinik wurden in andere Krankenhäuser verlegt, weitere Umweltkontrollen sind angesetzt. Bislang wurde kein weiterer Verdachts- oder bestätigter Fall von Legionellose mit Bezug zu der Klinik festgestellt, und die Infektion überträgt sich nicht von Mensch zu Mensch.
Für Familien mit geplanter Geburt in dieser privaten Klinik in Nicosia bedeutet das: Der Betrieb ruht, bis die weiteren Testergebnisse vorliegen und bewertet sind – eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus muss eingeplant werden. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist laut Ministerium nicht möglich.